Die Reise beginnt

Lange kam es mir vor, als läge der Beginn meines Auslandssemesters noch in weiter Ferne. Erst gestern Abend habe ich dann wirklich realisiert, dass ich schon bald aufbreche und einige meiner Freunde und meine Familie für ein paar Monate nicht sehen werde.

Gefühlt überschlagen sich jetzt die Ereignisse. Nach einer etwas längeren Reise erwarten mich morgen hoffentlich ganz viele nette Leute in Stockholm. Dort werden wir Austauschstudenten mit einer „Svenska Fika“ willkommen geheißen – ja, ich weiß, das hört sich etwas komisch an für deutsche Ohre. Und im Deutschen gibt es auch kein direktes Äquivalent dafür. „Fika“ meint aber eine Pause / Mahlzeit, bei der Heißgetränke wie Kaffee und Tee, gemeinsam mit etwas Süßgebäck konsumiert werden. Vorzugsweise mit Kanelbullarna (Zimtschnecken). Außerdem gibt’s morgen die Wohnungsschlüssel und einen Shuttle-Service zum Wohnheim. Generell habe ich das Gefühl, dass die Stockholms Universitet viel besser organisiert ist als manch andere Uni, die ich so in Deutschland kennengelernt habe.

Montagmorgen geht es dann auch direkt los in der Uni. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Lehre in diesem vielfach gelobten Land aussieht!

Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Sicher werden mir Freunde und Familie fehlen, aber fünf Monate lassen sich ja doch an einer Hand abzählen. Auch freue ich mich bereits auf die vielen Besuche, die ich in Schweden erwarten darf! Sicher wird mir auch die Sonne in der dunklen Jahreszeit fehlen. Gerade nach so einem schönen Sonnenaufgang wie heute.

Allerdings weiß ich auch, dass mich gerade in der ersten Woche ein volles Programm erwartet, dass mir gar keinen Raum für Wehmut lässt.
Tatsächlich wird von der Uni aus ein Ausflug zu IKEA angeboten – Vermutlich mit dem primären Ziel, sich einzurichten, aber allein die Tatsache finde ich schon total witzig. Ansonsten wird dort das übliche Programm angeboten: Campus Tour, City Tour, Infoveranstaltungen, Speed Friending, eine Campus Party und, und, und. Ich werde euch dann mal berichten, was ich dort so erlebt habe!

Bald wird’s ernst

Vor einer Woche habe ich mich noch mit einer Feier von meinen Freunden verabschiedet. Und nun sitze ich vor halb gepackten Koffern und einer ewig langen To-Do-Liste mit lauter Dingen, die noch erledigt werden müssen, bevor ich am 19. Januar in Richtung Schweden aufbreche. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dabei ist eine Woche Nichts! Immerhin gibt es aber schon einiges, was sicher steht.

Was mich in Schweden erwartet

Nächsten Samstag starte ich meine Reise nach Schweden – unkonventioneller Weise – mit Bus und Bahn. Erwartete Ankunft: Sonntag, 7:30 Uhr in Stockholm. Die Nacht wird daher sicher nicht die längste werden. Aaaaber, und das ist das Wichtigste, dort erwartet mich eine bezugsfertige Wohnung.
Die Sache mit der Unterkunft hat mir lange Kopfzerbrechen bereitet. Denn Stockholm ist kein billiges Pflaster, man möchte nicht zu weit außerhalb wohnen und die Sache mit der WG-Suche ist aus der Ferne auch nicht so einfach. Daher bin ich umso erleichterter, dass ich einen Platz im Studentenwohnheim ergattern konnte. Um genauer zu sein eine 1-Zimmer-Wohnung mit Küche, Bad und Balkon.

Ebenso bin ich gespannt auf die vielen neuen Gesichter: Kommilitonen, Nachbarn, andere ERASMUS-Studenten und viele weitere.

Pack-Tipps

Wie schon erwähnt sitze ich vor halb gepackten Koffern und einer Packliste, die länger nicht sein könnte. Zwar ist die Wohnung möbliert, doch muss ich Sachen wie Bettzeug, Handtücher und Küchenzubehör selbst mitbringen oder vor Ort anschaffen. Da sonntags die Geschäfte geschlossen haben, müssen mindestens Bettzeug und Handtücher mit in den Koffer, was bereits einiges an Platz wegnimmt.
Sollte also jemand Tipps und Tricks haben, wie man am besten packt oder mir auch aus eigener Erfahrung berichten können, auf was man gut verzichten kann, bin ich sehr froh darüber, von euch zu hören!

Die Spannung steigt

Die Spannung steigt und ich hoffe, dass alles nach Plan läuft. Natürlich werde ich euch auf dem Laufenden darüber halten, was es Neues von mir und aus Stockholm gibt. Ihr werdet mir alle fehlen!!

Aussicht über den Mondsee

Sarahs Reise

Was ist eine Reise?

Eine Reise kann ein Urlaub, vielleicht auch eine längere Zeit an einem fremden Ort sein, oder auch einfach nur eine persönliche Entwicklung. Orte verändern Menschen, aber auch Erfahrungen und andere Menschen verändern Menschen. Das Leben ist eine Reise, denn der Weg ist das Ziel – denn dieser formt uns und macht uns zu dem Menschen, der wir sind.

Wer bin ich?

Ich bin eine ganz gewöhnliche, junge Frau, die gerne reist, es liebt gut und gesund zu essen und am liebsten Zeit mit ihren Lieblingsmenschen verbringt.
Außerdem werde ich dieses Jahr mein Studium abschließen. Seit Oktober 2017 studiere ich in Dresden Angewandte Medienforschung, woraus nun die nächste große Reise resultiert: Ein Auslandssemester.

Wohin geht die nächste Reise?

Als nächstes großes Ziel steht jedoch meine Reise nach Stockholm an. Dort werde ich meinen ERASMUS-Aufenthalt absolvieren, Land und Leute kennenlernen und vor allem eins sammeln: neue Erfahrungen.

Auf diese und weitere Reisen möchte ich euch gerne mitnehmen!